Aktuelles

          • +++ Die roten Stühle auf der Demo +++

          • Die zwei roten Stühle standen früh am Morgen vor der Schule. Heute war der 1. Mai. Die Straßen waren noch ruhig, nur vereinzelte Schritte und Stimmen waren zu hören.
            „Heute gehen wir zum Karl-Marx-Monument“, sagte der erste Stuhl leise.

            Der zweite nickte. „Heute geht es um uns. Um unsere Arbeit.“

            Auf dem Weg dorthin waren sie stiller als sonst. Die Stadt wirkte anders – ernster, aber auch voller Erwartung. „Meinst du, die Menschen und Politiker wissen, wie wichtig unsere Arbeit ist?“, fragte der zweite Stuhl nachdenklich.

            Der erste überlegte kurz. „Ich hoffe es. Aber manchmal habe ich das Gefühl, sie sehen nur das, was laut ist – und nicht das, was leise hilft.“

            Der zweite Stuhl senkte kurz den Blick. „Dabei sind es oft genau die leisen Dinge, die den größten Unterschied machen.“

            Vor dem großen Denkmal hatten sich schon viele Menschen versammelt. Sie hielten Schilder, sprachen miteinander oder hörten Reden zu. Die roten Stühle stellten sich ruhig dazu und schauten sich um.

            Wir sind für die Kinder da“, sagte der erste Stuhl leise. „Wir hören zu, helfen und passen auf. Jeden Tag.“

            Aber manchmal fühlt es sich so an, als würde das nicht genug gesehen werden“, ergänzte der zweite und sah zu den Menschen auf dem Platz.

            Ein leichter Wind wehte über den Platz und ließ Fahnen und Schilder rascheln. Die Stühle rückten ein kleines Stück näher zusammen, als wollten sie sich gegenseitig Mut machen.

            Und trotzdem wird darüber gesprochen, Stellen zu kürzen“, sagte der erste leise.

            Der zweite schüttelte leicht den Kopf. „Das passt nicht zusammen.“

            Nein“, sagte der erste. „Und genau deshalb sind wir heute hier.“

            Damit unsere Arbeit nicht vergessen wird“, antwortete der zweite. „Und damit klar wird, dass wir gebraucht werden.“

            Rundherum wurde weiter gesprochen, diskutiert und zugehört. Manche Menschen nickten, als würden sie verstehen, andere gingen vorbei, ohne lange hinzuschauen.

            Die roten Stühle blickten nach oben zum Denkmal und dachten nach: „Vielleicht hört jemand von den Politikern uns heute. Vielleicht sehen sie, wie wichtig Schulassistenten für die Kinder sind.“

            Am Ende des Tages wurde es ruhiger auf dem Platz. Die Menschen gingen in verschiedene Richtungen zurück in die Stadt.

            Die zwei roten Stühle machten sich ebenfalls auf den Rückweg zur Schule. Die Sonne stand schon tiefer, und lange Schatten lagen auf dem Weg.

            Ich hoffe, dass unsere Arbeit gesehen wird“, sagte der erste Stuhl nachdenklich.

            Und dass die Politiker verstehen: Die Kinder brauchen uns“, antwortete der zweite leise.

            Sie gingen ein Stück schweigend nebeneinander her.

            Dann sagte der erste: „Wir dürfen nicht aufhören, darauf aufmerksam zu machen.“

            Der zweite nickte. „Nein. Denn das, was wir tun, ist wichtig.“

            Vor der Schule blieben sie kurz stehen. Die vertrauten Mauern lagen ruhig im Abendlicht.

            Das dürfen wir nicht verlieren“, sagte der erste.

            Der zweite sah zur Tür, hinter der morgen wieder Kinderstimmen zu hören sein würden. „Und vielleicht“, sagte er leise, „gibt es ja doch Hoffnung.“

            Gemeinsam gingen sie hinein – bereit für einen neuen Tag, und entschlossen, weiter für das einzustehen, was zählt.

             

            Wer möchte, kann am 1. Mai mit uns roten Stühlen mitkommen und gemeinsam ein Zeichen setzen. Wir wollen zeigen, wie wichtig Kinder, Bildung und Schulassistenzen sind – und dass niemand übersehen werden darf, der im Alltag leise, aber verlässlich unterstützt. Denn nur gemeinsam kann man dafür sorgen, dass jede Stimme gehört wird und jede Arbeit den Respekt bekommt, den sie verdient.

             

            Wir treffen uns um 8:45 Uhr bei den roten Stühlen auf dem Platz vor unserem Schulhaus. Von dort aus gehen wir gemeinsam los und schließen uns der Veranstaltung an.

             

            Alle sind willkommen, die mitdenken, mitgehen und mitgestalten möchten.


             

          • +++ In der Schulassistenz +++

          • Die zwei roten Stühle standen neugierig im Flur. Heute war etwas anders als sonst. Irgendetwas lag in der Luft – eine besondere Ruhe, fast so, als würde die Schule für einen Moment leiser atmen.

            Komm mit“, sagte der erste Stuhl leise.

            Gemeinsam rutschten sie langsam durch den langen Flur, vorbei an Klassenzimmern, aus denen gedämpfte Stimmen und gelegentliches Lachen drangen. Sie kannten diese Wege gut – und doch fühlte sich dieser Moment neu an. Schließlich blieben sie vor einer ruhigen Tür stehen.

            Vorsichtig schoben sie sie auf – und staunten.

            Drinnen stand ein kleiner Tisch, daneben ein Regal mit Büchern, Spielen und Materialien. Der Raum war hell, freundlich und aufgeräumt. Es gab genug Platz zum Sitzen, zum Reden, zum Nachdenken. Alles wirkte einladend, fast so, als würde der Raum selbst zuhören können.

            Das ist ja unser Büro!“, flüsterte der zweite Stuhl überrascht.

            Der erste sah sich langsam um. „Ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann.“

            Doch kaum hatten sie sich eingerichtet, schlich sich auch ein anderer Gedanke ein.

            Meinst du…“, begann der zweite zögerlich, „…dass wir hier immer bleiben dürfen?“

            Der erste schwieg einen Moment. „Ich habe gehört, dass vielleicht Stellen gekürzt werden sollen.“

            Die Worte hingen leise im Raum.

            Aber genau solche Orte braucht es doch“, sagte der zweite Stuhl leise. „Wo sollen die Kinder sonst hingehen, wenn sie jemanden brauchen?“

            Beide wurden nachdenklich. Der Raum war so ruhig, so sinnvoll – und doch nicht selbstverständlich.

            In diesem Moment klopfte es an der Tür.

            Ein Kind trat ein, zögerlich, mit gesenktem Blick. Es setzte sich vorsichtig und schwieg erst einmal. Man konnte spüren, dass es etwas auf dem Herzen hatte.

            Die roten Stühle waren ganz still. Sie drängten nicht, stellten keine schnellen Fragen. Sie waren einfach da.

            Nach und nach begann das Kind zu erzählen. Erst leise, dann klarer. Die Worte wurden leichter, die Stimme sicherer. Was eben noch schwer wirkte, bekam langsam Raum und Luft.

            Die Stille im Zimmer fühlte sich nun nicht mehr belastend an, sondern hilfreich – wie ein sicherer Ort.

            Hier können wir helfen, wenn jemand Sorgen hat“, sagte der erste Stuhl leise.

            Und gemeinsam Lösungen finden“, ergänzte der zweite.

            Er beobachtete das Kind genau. „Und manchmal reicht es schon, einfach zuzuhören.“

            Als das Gespräch zu Ende ging, wirkte das Kind erleichtert. Es atmete tiefer, stand auf und schenkte dem Raum – und den Stühlen – ein kleines, ehrliches Lächeln, bevor es zurück in die Klasse ging.

            Die Tür schloss sich leise.

            Die zwei roten Stühle blieben zurück. Für einen Moment sagten sie nichts.

            Siehst du“, sagte der erste schließlich ruhig, „genau dafür sind wir da.“

            Der zweite nickte. „Und genau das darf nicht fehlen.“

            Sie wussten, dass ihre Arbeit oft leise war, unscheinbar vielleicht – aber wichtig. Gerade in diesen stillen Momenten.

            Trotz ihrer Sorgen spürten sie auch etwas anderes: Bedeutung.

            Ein guter Ort zum Zuhören“, sagte der eine nachdenklich.

            Und zum Helfen“, antwortete der andere leise. „Hoffentlich auch morgen noch.“

          • +++ Auf der Schulbaustelle +++

          • Die zwei roten Stühle standen auf dem Schulhof und konnten kaum glauben, was sie sahen. Überall herrschte geschäftiges Treiben: Bagger brummten tief und gleichmäßig, Hämmer klopften im Takt, und Bauarbeiter riefen sich kurze, klare Anweisungen zu. Es war laut, staubig und voller Bewegung – und doch lag eine besondere Aufregung in der Luft.

            Hier entsteht etwas Neues!“, sagte der erste Stuhl staunend und reckte sich ein wenig, um besser sehen zu können.

            Die Schule bekommt einen Anbau“, erklärte der zweite Stuhl mit ruhiger Stimme. „Dann kommen noch mehr Kinder hierher, und alles wird ein bisschen größer.“

            Die beiden schauten sich an. Für einen Moment wurden sie still, als sie darüber nachdachten.

            Mehr Kinder heißt auch mehr Begleitung“, sagte der erste schließlich nachdenklich.

            Genau“, nickte der zweite. Doch diesmal klang seine Stimme etwas unsicherer. „Eigentlich müssten wir dann noch mehr gebraucht werden …“

            Der erste Stuhl zögerte. „Und trotzdem habe ich gehört, dass vielleicht Stellen gekürzt werden sollen.“

            Ein leiser Wind strich über den Schulhof, als würde er die Worte mitnehmen – doch die Sorge blieb.

            Das verstehe ich nicht“, murmelte der zweite. „Wie kann es sein, dass mehr Kinder kommen, aber weniger von uns da sein sollen? Wer hilft ihnen dann? Wer hört zu, wenn es schwierig wird?“

            Beide wurden still. Die Geräusche der Baustelle klangen plötzlich weiter weg. Zwischen all dem Wachsen und Entstehen lag nun auch ein Gefühl von Unsicherheit.

            Neugierig, aber auch ein wenig nachdenklich, rückten sie näher an die Baustelle heran. Überall lagen Holz, Steine und Werkzeuge, und der Geruch von frischem Holz mischte sich mit dem Staub der Erde. Es war ein Ort voller Veränderung – und Veränderungen brachten nicht nur Hoffnung, sondern auch Fragen.

            Plötzlich kamen ein paar Kinder zum Zaun. Ihre Augen funkelten vor Neugier, und sie wollten ein Stück näher an die Baustelle herangehen. Sofort wurden die roten Stühle aufmerksam.

            Bitte Abstand halten, das ist gefährlich“, sagten sie ruhig und bestimmt.

            Die Kinder blieben stehen, nickten und schauten von sicherer Entfernung weiter zu. Die Stühle blieben bei ihnen, wachsam und verlässlich – so wie immer.

            Siehst du“, sagte der erste leise. „Genau dafür sind wir da.“

            Der zweite nickte. „Für die kleinen Momente. Für die Sicherheit. Fürs Dasein.“

            Gemeinsam beobachteten sie, wie nach und nach neue Räume entstanden. Wände wurden aufgestellt, Fensterrahmen eingesetzt, und langsam konnte man erkennen, wo später Klassenräume sein würden.

            Hier wird bald gelernt, gelacht und gespielt“, sagte der erste Stuhl leise.

            Und wir sind mittendrin“, ergänzte der zweite – diesmal mit einem Hauch Entschlossenheit.

            Egal, was kommt“, fügte der erste hinzu, „unsere Arbeit ist wichtig.“

            Der zweite Stuhl richtete sich ein wenig auf. „Vielleicht sehen das nicht alle sofort. Aber ohne uns fehlt etwas.“

            Am Ende des Tages senkte sich die Sonne langsam über den Schulhof. Das laute Treiben wurde leiser, die Maschinen verstummten, und die Baustelle kam zur Ruhe. Ein warmes Licht legte sich über den halbfertigen Anbau.

            Die zwei roten Stühle blickten darauf – auf das Neue, das wuchs, und auf die ungewisse Zukunft, die vor ihnen lag.

            Mehr Platz für Kinder“, sagte der eine leise.

            Der andere antwortete nach einer kurzen Pause: „Und hoffentlich auch genug Platz für uns.“

            Trotz ihrer Sorgen blieben sie stehen – bereit, gebraucht zu werden, bereit zu helfen, und voller leiser Hoffnung, dass ihre Arbeit auch morgen noch ihren festen Platz in der Schule haben wird.

          • +++ Im Lehrerzimmer +++

          • Die zwei roten Stühle standen still im Lehrerzimmer. Sie spitzten ihre „Ohren“ und schauten sich alles genau an. Überall lagen Bücher, Zettel und bunte Stifte. Auf dem großen Tisch dampften Tassen wie kleine Wolken, und an der Wand hingen bunte Stundenpläne wie Schatzkarten.

            Hier planen die Großen ihre Stunden“, flüsterte der erste Stuhl mit leiser Bewunderung.

            Und wir?“, murmelte der zweite Stuhl nachdenklich und ließ seinen Blick durch den Raum wandern.

            Sie fühlten sich gebraucht und wussten, dass ihre Arbeit wichtig für die Schule war. Aber in ihren Herzen nagten leise Sorgen: Wie würde die Zukunft aussehen? Würden sie weiterhin gebraucht werden?

            Der erste Stuhl nickte dem zweiten beruhigend zu, und der zweite erwiderte das Nicken mit einem kleinen, mutigen Lächeln. Gemeinsam begannen sie zu träumen. Von neuen Räumen, die sie vielleicht noch nie gesehen hatten. Von spannenden Ideen, die mit ihnen entstehen würden. Von bunten Projekten, bei denen sie wieder eine wichtige Rolle spielen durften – ganz selbstverständlich, ganz still, und doch unverzichtbar.

            Sie erinnerten sich an all die Tage, an denen sie da gewesen waren: bei hitzigen Diskussionen, bei fröhlichem Lachen, bei stillen Momenten des Nachdenkens. Und je länger sie darüber nachdachten, desto stärker spürten sie es wieder – dieses Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.

            Mit einem leisen, hoffnungsvollen Seufzer richteten sie ihren Blick zur Tür. Langsam öffnete sie sich, und Stimmen drangen herein, lebendig und voller Energie. In diesem Moment wussten die beiden Stühle: Die Schule wartet auf sie. Und ganz gleich, was die Zukunft bringt – sie sind bereit, Neues zu entdecken, zu begleiten und mitzugestalten.

          • +++ In der Schwimmhalle +++

          • Die zwei roten Stühle standen im Flur und beobachteten die Kinder. Heute ging es ins Schwimmbad!
            „Wir begleiten sie den ganzen Weg“, flüsterte der erste Stuhl.

            Die Kinder zogen ihre Jacken an, schnappten sich ihre Taschen und liefen aufgeregt zur Straßenbahn. Die roten Stühle rutschten leise hinterher. Sie achteten darauf, dass alle zusammenblieben, niemand zurückfiel und die Kinder sicher ein- und ausstiegen.

            Gut aufeinander achten“, murmelte der zweite Stuhl, als die Bahn ruckelte und quietschte.

            Im Schwimmbad angekommen, ging es in die Umkleide. Einige Kinder stritten kurz darüber, wer zuerst in die Kabine durfte. Die roten Stühle schoben sich dazwischen und sagten freundlich: „Teilt euch auf, dann klappt alles besser!“ Bald lachten die Kinder wieder und halfen einander beim Umziehen.

            Dann gingen alle gemeinsam in die Schwimmhalle. Die roten Stühle standen am Beckenrand und verfolgten den Unterricht. Die Schwimmlehrerin erklärte die Übungen, und die Kinder hörten aufmerksam zu. Manche waren noch vorsichtig, andere schon mutiger im Wasser. Alle übten fleißig und hielten sich an die Regeln.

            Geschafft!“, murmelte der erste Stuhl zufrieden, als alles vorbei war – stolz darauf, dass sie auf dem ganzen Weg für Sicherheit und Gemeinschaft gesorgt hatten.

          • +++ Im Werkraum +++

          • Die zwei roten Stühle standen am Rand des Werkraums und sahen sich um. Überall lagen Holzstücke, Farben und Pinsel. „Hier können die Kinder ihre Ideen in die Wirklichkeit bringen“, flüsterte der erste Stuhl.

            Ein Kind hielt ein zerbrochenes Holzstück in der Hand. „Ich weiß nicht, wie ich das reparieren soll“, sagte es leise.

            Die roten Stühle rückten ein Stück näher. „Schau genau, was passiert ist“, murmelte der zweite Stuhl. „Vielleicht hilft ein bisschen Kleber oder eine neue Idee.“

            Vorsichtig probierte das Kind es aus. Die Stühle passten auf, dass niemand sich verletzte und jeder den Raum sicher nutzen konnte. Bald hatte das Holzstück wieder Form – und das Kind strahlte vor Stolz.

            In einer anderen Ecke streiten zwei Kinder, welches Projekt zuerst gebaut werden darf. Die roten Stühle schoben sich sanft dazwischen: „Teilt euch die Materialien, dann hat jeder Spaß.“

            Am Ende der Stunde standen die Kinder stolz neben ihren Werken.
            „Heute haben wir geholfen, Ideen zu verwirklichen“, sagte der erste Stuhl.
            „Und dafür gesorgt, dass alle sicher und glücklich arbeiten konnten“, ergänzte der zweite.

          • +++ Die roten Stühle im Fernsehen +++

          • Liebe Schulgemeinschaft,

            am Dienstag (14.04.) war ein Team von Sachsen Fernsehen bei uns an der Schule und hat über die Aktion „Die roten Stühle“ berichtet.

            Den Beitrag könnt ihr euch hier anschauen und gern mit Freunden, Familie und allen teilen, die sich dafür interessieren:

            https://www.sachsen-fernsehen.de/mediathek/video/rotstift-im-klassenzimmer-schulassistenz-in-chemnitzer-kooperationsschule-auf-der-kippe-2/

            Außerdem ziehen die zwei roten Stühle am 1. Mai (Tag der Arbeit) weiter: zuerst zum Karl-Marx-Monument und anschließend zum Neumarkt.

            Wenn ihr dabei sein möchtet, kommt gern mit! Wir treffen uns um 8:45 Uhr auf dem Vorplatz der Kooperationsschule und starten von dort gemeinsam.

            Gerade in unsicheren Zeiten wollen wir ein Zeichen setzen: Wir sind viele, wir sind laut und wir halten zusammen.

            Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

          • +++ Auf dem Schulhof +++

          • Die zwei roten Stühle standen am Rand des Schulhofs und beobachteten die Kinder. Es war Pause. Überall wurde gelacht, gerannt und gespielt. „Hier lernen die Kinder auf eine andere Art“, sagte der erste Stuhl.

            Ein paar Kinder spielten Fangen, andere saßen zusammen und erzählten. Plötzlich gab es Streit beim Fußballspiel. „Das war kein Tor!“, rief ein Kind. Die Stimmen wurden lauter.

            Die roten Stühle rückten näher heran. „Hört einander zu“, sagten sie ruhig. „Was ist passiert?“ Die Kinder erklärten ihre Sicht, und gemeinsam fanden sie eine Lösung. Bald rollte der Ball wieder – und alle spielten weiter.

            In einer Ecke stand ein Kind allein. Die Stühle bemerkten es sofort. „Manchmal braucht jemand nur eine Einladung“, flüsterte der zweite Stuhl. Kurz darauf wurde das Kind von den anderen ins Spiel geholt.

            Als die Pause endete, liefen die Kinder fröhlich zurück ins Schulhaus. Die zwei roten Stühle blieben noch einen Moment stehen.

            So viel gelernt – ganz ohne Hefte“, sagte der erste Stuhl.
            „Ja“, antwortete der zweite, „über Freundschaft, Fairness und Miteinander.“

          • +++ In der Oberschule +++

          • Die zwei roten Stühle standen am Rand eines Klassenraums in der Oberschule. Die Stimmung war konzentriert, aber auch ein wenig unruhig.
            „Hier geht es nicht nur ums Lernen, sondern auch ums Erwachsenwerden“, sagte der erste Stuhl leise.

            Sie rückten ein Stück näher. Einige Schüler arbeiteten vertieft an ihren Aufgaben, andere blickten noch unsicher auf ihre Blätter oder suchten Hilfe bei ihren Mitschülern. „Manchmal brauchen sie einfach jemanden, der ihnen zutraut, dass sie es schaffen“, meinte der zweite Stuhl.

            Plötzlich wurde es lauter. Zwei Schüler gerieten in eine Diskussion, die schnell hitzig wurde. Die roten Stühle schoben sich ruhig dazwischen. „Hört einander zu“, sagten sie gelassen. „Jede Meinung zählt.“ Nach einem Moment wurden die Stimmen leiser, und die beiden fanden einen Weg, weiterzuarbeiten.

            Im Verlauf der Stunde kehrte mehr Ruhe ein. Man hörte nur noch Stifte, die über Papier kratzten, und leises Blättern. Einige Schüler nickten sich sogar gegenseitig ermutigend zu.

            Am Ende der Stunde packten alle ihre Sachen zusammen. Die Atmosphäre war ruhiger, fast zufrieden.

            Heute ging es um mehr als nur den Stoff“, sagte der erste Stuhl.
            „Ja“, antwortete der zweite, „um Respekt, Vertrauen und den eigenen Weg.“

          • +++ In der Turnhalle +++

          • Die zwei roten Stühle standen im Flur und lauschten neugierig durch die Tür. Heute ging es in die Turnhalle!
            „Hier können die Kinder toben und neue Sachen ausprobieren“, flüsterte der erste Stuhl.

            Vorsichtig rutschten sie hinterher, während die Kinder schon ihre Sportbeutel auspackten und ihre Hallenschuhe anzogen. Es raschelte, klapperte und überall war aufgeregtes Gemurmel zu hören. Hüpfen, klettern, balancieren – die Turnhalle füllte sich mit Bewegung und Lachen. „Wow, sie springen so hoch!“, staunte der zweite Stuhl, als ein Kind mit Anlauf über die Matte sprang.

            Ein paar Kinder spielten Brennball und rannten kreuz und quer über die Fläche, andere übten kleine Turnübungen an den Bänken oder versuchten sich am Balancieren auf schmalen Kästen. Manche waren noch etwas unsicher, hielten sich aber mutig aneinander fest. Die roten Stühle achteten aufmerksam darauf, dass niemand stolperte und alle sicher Spaß hatten.

            Am Ende der Stunde atmeten die Kinder tief durch, ihre Gesichter strahlten vor Freude und ein bisschen Erschöpfung. Die zwei roten Stühle rutschten zufrieden zurück in ihre Ecke.
            „Heute war ein richtig aufregender Tag“, murmelte der erste. „Und ganz schön anstrengend“, fügte der zweite leise hinzu.

          • +++ Beim Eislaufen +++

          • Die zwei roten Stühle standen gespannt im Flur. Heute würden sie die Kinder zu einem besonderen Abenteuer begleiten: Eislaufen! „Wir passen gut auf, dass alle Kinder sicher sind und Spaß haben“, flüsterte der erste Stuhl.

            Neugierig rutschten sie den Flur entlang, bis sie draußen ankamen. Die Kinder zogen ihre Schlittschuhe an, lachten und halfen einander. Die roten Stühle beobachteten alles genau. „Schau, wie sie zusammenhalten und aufpassen“, sagte der zweite Stuhl.

            Dann wagten sich auch die beiden roten Stühle aufs Eis. Vorsichtig glitten sie los und blieben immer in der Nähe der Kinder. Wenn ein Kind ins Wackeln geriet, waren sie sofort da. „Halte dich an mir fest!“, sagte der erste Stuhl freundlich. Die Kinder freuten sich über die Hilfe und trauten sich immer mehr zu.

            Gemeinsam drehten sie ihre Runden auf dem Eis. Manche Kinder fuhren schon ganz sicher, andere übten noch – aber mit den roten Stühlen an ihrer Seite fühlten sich alle mutig und gut aufgehoben.

            Am Ende des Tages waren die Kinder müde, aber glücklich – und die zwei roten Stühle freuten sich besonders, dass sie nicht nur zugeschaut, sondern den Kindern direkt auf dem Eis helfen konnten.

          • +++ In der Aula +++

          • Die zwei roten Stühle zogen durch das Schulgebäude und kamen in die Aula.
            „Hier ist es riesig!“, sagte der erste Stuhl.
            „Hier passiert alles auf einmal“, fügte der zweite hinzu.

            Kinder schrieben Prüfungen, manche probten Theaterstücke.
            „Manchmal ist es ruhig“, sagte der erste Stuhl.
            „Manchmal richtig laut“, lachte der zweite.

            Einmal in der Woche versammelten sich alle zur Wochenfeier.
            Die roten Stühle rückten näher. „Wir sind mittendrin“, flüsterte der erste.
            „Wir helfen, wir halten Platz für alle“, nickte der zweite.

            Am Ende des Tages blickten die beiden Stühle zufrieden um sich.
            „Hier wird gelernt, gelacht und gefeiert“, sagte der erste.
            „Und wir sind immer dabei“, ergänzte der zweite.

          • Grundschul-Fußballturnier in der POWERhall - Ein unvergesslicher Tag für unsere Schülerinnen und Schüler

          • Am Mittwoch, dem 18. März 2026, nahm die Kooperationsschule Chemnitz mit großer Begeisterung an einem Fußballturnier in der POWERhall Chemnitz teil. Insgesamt traten 16 Grundschulteams aus der Region gegeneinander an, die in zwei Gruppen mit jeweils acht Mannschaften eingeteilt wurden.

            Gespielt wurde parallel auf vier Feldern, sodass jederzeit spannende und abwechslungsreiche Partien zu beobachten waren. Unsere Mannschaft zeigte großen Einsatz, Teamgeist und Fairness. Dabei konnten wir mehrere Spiele für uns entscheiden, mussten aber auch einige Niederlagen hinnehmen. Am Ende erreichte unser Team einen respektablen 12. Platz, auf den alle Beteiligten stolz sein können.

            Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – sowohl Spielerinnen und Spieler als auch Zuschauer konnten sich mit Essen und Getränken stärken. Die tolle Organisation sowie das Engagement der Veranstalter, Lehrkräfte, Betreuer, Eltern und natürlich der Kinder selbst machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.

            Neben dem sportlichen Wettbewerb stand vor allem der Spaß im Vordergrund. Die Kinder hatten große Freude am Spiel, konnten neue Erfahrungen sammeln und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen.Den Turniersieg sicherte sich die Grundschule Borna, die sich in einem spannenden und hart umkämpften Finale knapp gegen die Schlossgrundschule durchsetzen konnte.

            Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für diesen gelungenen Tag und freuen uns schon auf das nächste Turnier!

          • +++ Im Naturkundezimmer +++

          • Der zwei roten Stühle standen still im Naturkundezimmer. Sie schauten aufmerksam auf die bunten Karten, die kleinen Tier- und Pflanzenmodelle, die glitzernden Chemiefläschchen und die Geräte, die Kräfte und Bewegungen zeigten. An den Wänden hingen Bilder von hohen Bergen, wilden Tieren und funkelnden Sternen.

            Schau nur, wie viele spannende Dinge es hier gibt!“, flüsterte der erste Stuhl.
            „Und wir helfen den Kindern, alles zu entdecken“, antwortete der zweite Stuhl.

            Die Stühle stellten sich vor, wie die Kinder neugierig alles erkundeten, Fragen stellten und staunten. Sie wussten: Auch wenn ihre Arbeit manchmal leise bleibt, ist sie wichtig. Still, aufmerksam und voller Tatendrang standen sie da – bereit, die Abenteuer in Geographie, Biologie, Chemie und Physik mitzugestalten.

          • +++ In der Grundschule +++

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            Die zwei roten Stühle standen leise im Klassenzimmer. Die Kinder arbeiteten gerade an ihren Aufgaben. „Manche brauchen noch ein bisschen Hilfe“, flüsterte der erste Stuhl.

            Sie rutschten vorsichtig näher heran. Ein Kind schaute unsicher auf sein Blatt. „Komm, wir probieren es gemeinsam“, murmelte der zweite Stuhl. Langsam begann das Kind zu schreiben – und plötzlich klappte es!

            In einer anderen Ecke wurde es etwas lauter. Zwei Kinder stritten sich um einen Stift. Die roten Stühle schoben sich dazwischen. „Wir finden eine Lösung, die für beide gut ist“, sagten sie ruhig. Die Kinder überlegten kurz – dann teilten sie den Stift und arbeiteten weiter.

            Am Ende der Stunde blickten die Kinder stolz auf ihre Hefte. Die zwei roten Stühle standen zufrieden dabei. „Heute haben alle etwas gelernt“, flüsterte der erste Stuhl. „Und gut zusammengearbeitet“, ergänzte der zweite.

          • +++ In der Mensa +++

          • Die zwei roten Stühle standen im Foyer und schauten neugierig umher. „Hier beginnt der Schultag für die Kinder“, flüsterte der erste. „Wir passen auf, dass alle sich wohlfühlen.“

            Neugierig rutschten sie den Flur entlang. Stimmen, Lachen und das Rascheln von Heften begleiteten sie. Bald roch es nach Mittagessen. „Das ist die Mensa!“, rief der zweite.

            Vorsichtig schoben sie die Tür auf und sahen die Kinder zusammen essen und lachen. „Hier lernen die Kinder nicht nur, sondern üben auch Freundlichkeit und Zusammenhalt“, sagte der erste Stuhl.

            Die zwei roten Stühle setzten sich etwas zur Seite und freuten sich, die Kinder beim Lernen und Spielen zu begleiten.