Aktuelles

          • +++ Videobeweis: Briefübergabe an Kultusminister Clemens +++

          • Liebe Schulgemeinschaft,

            manchmal entstehen aus einem Gespräch Momente, die etwas in Bewegung setzen.

            Im Mai durften wir den Landtagspräsidenten Alexander Dierks bei uns an der Schule begrüßen. In einer offenen Gesprächsrunde nahm er sich Zeit für die Fragen, Gedanken und Anliegen unserer Schülerinnen und Schüler. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig das Thema Schulassistenz für unseren Alltag ist. Besonders unsere Schulassistenten Nicole und Sebastian spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sind für viele Schülerinnen und Schüler eine wichtige Unterstützung und ein fester Teil des Schullebens.

            In diesem Austausch versprach Herr Dierks, einen Brief der Schülerinnen und Schüler persönlich an Kultusminister Conrad Clemens zu überreichen und sich für die Anliegen der Schülerschaft einzusetzen.

            Unsere Schulsozialarbeiterin Sara hat dieses Versprechen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aufgegriffen. Mit viel Engagement entstand ein Brief, in dem die Gedanken, Wünsche und Forderungen der Schülerschaft zum Erhalt der Schulassistenz ihren Ausdruck finden. Auch die große Bedeutung der Arbeit von Nicole und Sebastian wird darin deutlich sichtbar. Der Brief wurde an das Büro von Herrn Dierks weitergeleitet und wenig später persönlich an Kultusminister Conrad Clemens übergeben.

            Für uns ist das mehr als eine Übergabe. Es ist ein starkes Zeichen dafür, dass eure Stimmen gehört werden und Gewicht haben.

            Wir blicken mit Hoffnung auf die kommenden Monate. Die Schulassistenz ist bis Ende des Jahres befristet und Nicole und Sebastian bangen derzeit um ihre Stellen. Umso wichtiger ist uns der gemeinsame Wunsch, dass ihre Arbeit an unserer Schule eine Zukunft hat und die Schulassistenz dauerhaft erhalten bleibt.

            Von diesem besonderen Moment gibt es ein kurzes Video, das wir heute auf unserer Homepage mit euch teilen möchten.

            Schaut gerne rein und begleitet diesen wichtigen Schritt mit uns.

          • „Dein Start in die Sommerferien mit der TU Chemnitz“ am 3. Juli 2026 auf dem Chemnitzer Neumarkt

          • „Dein Start in die Sommerferien mit der TU Chemnitz“ – das besondere Event für junges Publikum auf dem Chemnitzer Neumarkt

            Von brennendem Eis bis zu Jump 'n' Run: TU Chemnitz präsentiert am 3. Juli 2026 Überraschendes aus der Welt der Wissenschaft und begrüßt zwei prominente Überraschungsgäste

            Die Sommerferien stehen bevor und die Technische Universität Chemnitz lädt alle Schülerinnen und Schüler am 3. Juli 2026 ein, ihren letzten Schultag gemeinsam auf dem Chemnitzer Neumarkt zu feiern. Nach der Zeugnisausgabe heißt es dort von 12:00 bis 17:30 Uhr: Freundinnen und Freunde treffen, Musik genießen, spannende Experimente erleben und entspannt in die Ferien starten. Auch Familien sowie alle Interessierten aus Chemnitz und der Region sind herzlich zu dieser Premiere willkommen. Unter dem Motto „Dein Start in die Sommerferien mit der TU Chemnitz“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Wissenschaft, Unterhaltung und vielfältigen Mitmachaktionen.

            Bühnenprogramm: Spannende Einblicke in die Welt der Wissenschaft

            12:00 bis 12:45 Uhr: TUC-DJane ELMO eröffnet die Veranstaltung mit sommerlichen Beats und sorgt für die passende Stimmung zum Ferienstart.

            12:45 bis 13:15 Uhr: Wie hängen mutierende Computerviren und Speed-Dating zusammen? In einem unterhaltsamen Kurzvortrag voller Überraschungen werden „Perlen der Theoretischen Informatik“ anhand alltäglicher Situationen erklärt.

            13:30 bis 14:00 Uhr sowie 16:00 bis 16:30 Uhr: Bei „Physik – mehr als heiße Luft“ zeigt die TU Chemnitz mit spektakulären Experimenten, was Physik alles kann – von eindrucksvollen Vorführungen mit flüssigem Stickstoff bis hin zur Übertragung eines Audio-Signals über eine Menschenkette als Stromleiter.

            14:30 bis 15:30 Uhr: Ein besonderes Highlight ist die Experimentalshow „Kretschmer experimentiert #TUCgether mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Präsidenten des Sächsischen Landtags Alexander Dierks“, die dank einer Namensverwandtschaft zustande kam. Dabei zeigen Prof. Dr. Robert Kretschmer, Inhaber der Professur Anorganische Chemie der TU Chemnitz, und seine prominenten Gäste spektakuläre Experimente zur „Chemie des Sommers“, darunter knallende Seifenblasen, brennendes Eis und die berühmte Elefantenzahnpasta.

            16:30 bis 17:00 Uhr: Sommerliche Beats mit TUC-DJane ELMO 

            17:00 Uhr: Preisverlosung der Minigolf-Challenge

            Angebote zum Entdecken, Mitmachen und Gewinnen

            Auch abseits der Bühne gibt es viel zu erleben: Eine eigens für die Veranstaltung gestaltete Minigolfanlage lädt zum Spielen ein. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Minigolf-Challenge werden um 17:00 Uhr Preise verlost. Im KI-Foto-Labor können Interessierte ihren eigenen KI-Avatar in unterschiedlichen Stilen erstellen. Im Bereich Wasserstofftechnologien wird die Energieversorgung der Zukunft anschaulich erklärt. Sogar ein Wasserstoffauto zum Anfassen wird vor Ort ausgestellt.

            In weiteren „Experience Hubs“ präsentieren Forschende der TU Chemnitz aktuelle Projekte, darunter die Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik (KETEC). Ergänzt wird das Angebot durch Mitmachaktionen wie ein 3D-Puzzle, ein Jump 'n' Run-Spiel über den virtuellen Campus der TU Chemnitz, Twister, Dosenwerfen, Crossboccia sowie Gewinnspiele mit attraktiven Preisen.

            Fußballfans können am Stand der Physik erkunden, wie sich das Fußballfieber in Modellen zur Torstatistik bei der Weltmeisterschaft und im Ligafußball auswirkt und diese Erkenntnisse bei der interaktiven Auswertung von Partien auf einem Tischkicker selbst ausprobieren. Wer seine Sinne testen möchte, kann am Stand „Geschmack trifft Chemie“ verschiedene Kaffeesorten anhand ihrer geschmacklichen Eigenschaften versuchen zu unterscheiden und dabei erfahren, wie eng Genuss und Wissenschaft zusammenhängen.

            Für die passende Ferienatmosphäre sorgt eine Chill-out-Area mit kostenlosem Eis (solange der Vorrat reicht). Und wer mit dem Abitur in der Tasche an die Zeit nach der Schule denkt, kann bei „Let's talk about Studium“ ohne Anmeldung und ohne Hemmschwelle Fragen zu Studiengängen, zur Bewerbung und zum Studierendenleben in Chemnitz stellen.

            Kontakt: E-Mail marketing@tu-chemnitz.de

          • Schüleruniversität in den Herbstferien 2026

          • Liebe Schülerinnen und Schüler,

            seit mehr als zehn Jahren organisieren wir jährlich in den Herbstferien eine Schüleruniversität im Klinikum Chemnitz. Dazu laden wir Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen, Gymnasien und anderer Bildungseinrichtungen der Region Chemnitz ein.

            Die Schüleruni erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Es gibt Teilnehmer, die bereits zwei oder dreimal teilgenommen haben. Auch die Medien interessieren sich jedes Mal dafür.

            Die Veranstaltung findet von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr in den verschiedenen Standorten unseres Klinikums in Chemnitz statt. Mit dem Programm geben wir einen Einblick in unser Krankenhaus und die Vielfalt der Tätigkeiten, insbesondere im pflegerischen und ärztlichen Bereich. Das unterstützt bei der schwierigen Wahl eurer beruflichen Entwicklung.

            Wir haben interessante Präsentationen und Vorträge aus verschiedenen medizinischen Fachgebieten vorbereitet, aber auch zu fachverwandten Themen. Zusätzlich stellen wir die Studienmöglichkeiten vor sowie mehrere Ausbildungsberufe, die am Krankenhaus erlernt werden können.

            Bei Rundgängen über das weitläufige Gelände und durch die vielen Häuser erleben Sie den Alltag eines großen Krankenhauses mit eigenen Augen. Am Ende der Veranstaltung erhalten Sie ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

            Die Schüleruniversität ist kostenfrei und beinhaltet auch täglich ein Mittagessen und ein Getränk.


            Termin
            19. - 23. Oktober 2026

            Ort
            Klinikum Chemnitz gGmbH
            Flemmingstraße 2 | 09116 Chemnitz
            Dr.-Panofsky-Haus (Haus 7) | Hörsaal

            Teilnehmer
            max. 60 Personen
            9. - 12. Klasse

            Anmeldung ab sofort möglich unter schueler-uni(at)skc.de

             

            Mit freundlichen Grüßen


            Susann Schöne und Felix Schönbrunn
            Organisatoren der Schüleruniversität 

          • Berufswahltest – Finde den Beruf, der zu dir passt!

          • Finde heraus, was zu dir passt: Der Berufswahltest (BWT)

            Du weißt noch nicht genau, welcher Beruf zu dir passt? Oder du hast schon einen Wunschberuf und willst checken, ob er wirklich zu deinen Stärken passt? Der Berufswahltest der Agentur für Arbeit hilft dir dabei, deine Talente zu entdecken und den passenden Weg zu finden.

            Was erwartet dich?

            Der Test setzt sich aus einem Fragebogen zu deinen Interessen und ein paar spannenden Denk- und Fähigkeitstests zusammen. Es geht unter anderem um:

            • Deine persönlichen Stärken und Interessen

            • Logisches und rechnerisches Denken

            • Räumliches Vorstellungsvermögen

            • Sprachverständnis und Rechtschreibung

            Ganz wichtig: Du brauchst dafür kein spezielles Schulwissen. Es gibt keine Noten und du kannst nicht durchfallen! Es geht nur darum, ein echtes Bild deiner Fähigkeiten zu bekommen.

             

            Termine & Anmeldung

            Die Plätze sind begrenzt, deshalb melde dich bitte rechtzeitig an.

             

            Nächste Termine:

            • 07.07.2026 um 08:30 Uhr

            • 13.08.2026 um 08:30 Uhr

            So kannst du dich anmelden:

            • E-Mail: Chemnitz.Berufsberatung@arbeitsagentur.de (Betreff: „BWT-Anmeldung“)

            • Telefon: 0371 567 2202

             

             

          • Danke für eure Unterstützung!

          • Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebes Team,

            von Herzen möchten wir uns bei euch allen bedanken. Die große Beteiligung an unserer Protestaktion vor dem Landesamt für Schule und Bildung hat uns tief bewegt und uns einmal mehr gezeigt, was für eine besondere Schulgemeinschaft wir sind. Zu erleben, wie Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam für unsere Schule und für gute Bildungsbedingungen eintreten, hat uns sehr berührt und uns persönlich viel Kraft gegeben. Euer Engagement, eure Solidarität und eure Unterstützung bedeuten uns unglaublich viel.

            Unser Dank gilt nicht nur denjenigen, die vor Ort dabei waren. Wir möchten auch all denen danken, die uns in Gedanken begleitet haben, die uns mit aufmunternden Worten, kreativen Ideen oder tatkräftiger Hilfe unterstützt haben. Viele von euch haben sich bereits bei vergangenen Aktionen eingebracht, Plakate gestaltet, organisiert, informiert oder einfach Mut gemacht. Jede einzelne Geste, jede Nachricht und jede Form der Unterstützung hat dazu beigetragen, dass wir uns getragen, gesehen und wertgeschätzt fühlen.

            Unsere Protestaktion richtete sich zwar konkret gegen die Sparmaßnahmen im Bildungsbereich und die Kürzungen, die unsere Arbeit als Schulassistenten betreffen, gleichzeitig steht sie jedoch stellvertretend für eine größere Entwicklung. An vielen Stellen wird derzeit im sozialen, kulturellen und pädagogischen Bereich gespart, genau dort, wo Menschen begleitet, unterstützt, gefördert und miteinander verbunden werden. Die vielen Zeichen der Solidarität zeigen, dass euch diese Entwicklung nicht gleichgültig ist und dass ihr bereit seid, für den Wert von Bildung, Kultur, sozialer Teilhabe und menschlichem Miteinander einzustehen.

            Besonders bewegt und dankbar hat uns die große Wertschätzung gemacht, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten erfahren durften. Sie macht deutlich, dass unsere Arbeit gesehen wird und dass wir Teil einer Schulgemeinschaft sind, die zusammenhält. Das gibt uns Kraft und auch viel Hoffnung. Hoffnung darauf, auch in Zukunft weiterhin ein fester Bestandteil dieser Schule sein zu dürfen, die uns sehr ans Herz gewachsen ist und an der wir jeden Tag wirklich gerne arbeiten. Wir wünschen uns sehr, die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin begleiten, unterstützen und fördern zu können und gemeinsam mit euch den Schulalltag zu gestalten.

            Wie die Entscheidungen letztlich ausfallen werden, wissen wir heute noch nicht. Was wir aber schon jetzt wissen, die Unterstützung, die wir von euch erfahren haben, werden wir niemals vergessen. Ihr habt uns gezeigt, dass wir nicht allein sind und dass hinter unserer Arbeit eine starke Gemeinschaft steht. Dafür möchten wir euch von ganzem Herzen danken.

            Lasst uns gemeinsam weiterhin füreinander einstehen, für alles, was unser soziales Miteinander lebenswert macht, für Bildung, für Unterstützung, für Respekt und für ein gutes und menschliches Zusammenleben an unserer Schule und darüber hinaus.

            Danke, dass ihr an unserer Seite steht. Danke für euren Einsatz. Danke für eure Solidarität. Danke dafür, dass ihr jeden Tag zeigt, was diese Schule ausmacht: Zusammenhalt, Menschlichkeit und Gemeinschaft.

            Eure Nicole und euer Sebastian

          • Landtagspräsident Alexander Dierks im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern unserer Kooperationsschule

          • Besonderen Besuch erhielt unsere Kooperationsschule in Chemnitz am 18. Mai: Der Präsident des Sächsischen Landtags, Alexander Dierks, kam mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 2 bis 9 ins Gespräch. Das Interesse war so groß, dass die Teilnehmenden sogar ausgelost werden mussten.

            Begleitet wurde die Gesprächsrunde zudem von Frau Maywald vom Landesamt für Schule und Bildung, die als Ansprechpartnerin vor Ort war und den Austausch unterstützte.

            Im Mittelpunkt des Austauschs stand der sächsische Landeshaushalt und die Frage, welche Auswirkungen mögliche Kürzungen auf den Schulalltag haben könnten. Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu, stellten viele Fragen und brachten ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen ein.

            Besonders wichtig war ihnen das Thema Schulassistenz. Dabei wurde schnell deutlich, welchen Stellenwert Nicole und Sebastian für unsere Schule haben. Viele Kinder und Jugendliche berichteten, wie sehr sie von deren Unterstützung profitieren und wie wichtig ihre Arbeit für das Miteinander an unserer Schule ist. Entsprechend groß war die Sorge über die mögliche Gefährdung dieser Stellen. Herr Dierks und Frau Maywald zeigten sich dabei sehr empathisch und brachten deutlich zum Ausdruck, dass sie die Bedeutung dieser Arbeit gut nachvollziehen können und hoffen, dass Nicole und Sebastian unserer Schule dauerhaft erhalten bleiben.

            Herr Dierks nahm sich Zeit, die Hintergründe der aktuellen Haushaltsdiskussion verständlich zu erklären. Gleichzeitig hörte er aufmerksam zu und zeigte großes Interesse an den Sichtweisen der Schülerinnen und Schüler.

            Besonders beeindruckend war, wie offen, reflektiert und engagiert sich die Schülerinnen und Schüler in die Diskussion eingebracht haben. Sie stellten kritische Fragen, äußerten ihre Sorgen und machten deutlich, was ihnen für ihre Schule wichtig ist. Dabei wurde einmal mehr sichtbar, dass junge Menschen sehr genau wahrnehmen, was um sie herum passiert und sich aktiv mit politischen Themen auseinandersetzen.

            Ein herzliches Dankeschön geht deshalb an die Schülerinnen und Schüler, welche an diesem Gespräch teilgenommen haben und an alle, die Interesse gezeigt haben. Mit euren Fragen, euren Gedanken und euren persönlichen Erfahrungen habt ihr eindrucksvoll gezeigt, wie aufmerksam ihr eure Schule und euer Umfeld wahrnehmt. Ihr habt eure Anliegen klar und mutig formuliert und damit den Austausch auf besondere Weise bereichert. Euer Engagement und eure Offenheit haben diesen Besuch zu einem echten Gespräch auf Augenhöhe gemacht und deutlich gezeigt, wie wichtig eure Perspektiven für unsere Schulgemeinschaft sind.

          • Gemeinsam ein sichtbares Zeichen setzen

          • Liebe Schulgemeinschaft,

            wir rufen euch auf: Unterstützt unsere Protestaktion „Rote Stühle“ an der Kooperationsschule Chemnitz!

            Mit dieser kreativen Demonstration machen wir – gemeinsam mit vielen weiteren betroffenen Schulen in und um Chemnitz – auf den drohenden Wegfall unserer Schulassistenzen aufmerksam. Konkret betrifft dies an unserer Schule Nicole Klug und Sebastian Behr, deren Stellen aktuell nur bis zum 31.12.2026 befristet sind.

            Für unsere Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium und die gesamte Schulgemeinschaft sind beide weit mehr als nur Unterstützung im Schulalltag: Sie sind wichtige pädagogische Begleiter, Vertrauenspersonen, Entlastung für Lehrkräfte und vor allem Menschen mit Herz, die aus unserer Schule nicht mehr wegzudenken sind.

            Der drohende Verlust der Schulassistenz betrifft nicht nur einzelne Schulen – er betrifft Bildung, Chancengleichheit und das soziale Miteinander aller Schulen.

            Deshalb: Kommt zur Demo, zeigt Haltung und setzt gemeinsam mit uns ein sichtbares Zeichen für den Erhalt der Schulassistenz!

            Diese äußerst schwierige Situation des drohenden Wegfalls der Schulassistenz an unserer Kooperationsschule Chemnitz und vielen weiteren Schulen geht uns ALLE an!

             

            Wir rufen dazu auf, gemeinsam ein sichtbares Zeichen zu setzen!

            Kommt zahlreich zu unserer Demonstration – als Eltern, Lehrende, Schülerinnen und Schüler sowie Unterstützerinnen und Unterstützer aus allen Schulen. Bringt Banner, Transparente und eure Stimmen mit, um gemeinsam für den Erhalt der wichtigen und wertvollen Schulassistenzen einzustehen.

            📍 Dienstag, 02. Juni 2026
            🕓 16.00 Uhr
            📌 Vor dem Landesamt für Schule und Bildung, Annaberger Str. 119, 09120 Chemnitz

            Unter dem Motto „Gegen den Wegfall der notwendigen und wertvollen Schulassistenzen“ zeigen wir gemeinsam Haltung und machen deutlich: Unsere Schulen brauchen Unterstützung – jetzt und in Zukunft!

             

             

            Demo_Aufruf_Flyer_(A4)-1.pdf

          • Azubi-Botschafter machen Berufsorientierung greifbar – spannende Einblicke für unsere 9. Klassen

          • Am 1. April durften die 9. Klassen unserer Kooperationsschule die Berufswelt einmal ganz nah erleben. Azubi-Botschafter der IHK Chemnitz, die selbst im zweiten Lehrjahr ihrer Ausbildung stehen, besuchten unsere Schule und gaben wertvolle Einblicke in ihre Berufe. Die Botschafter kamen unter anderem aus den Bereichen Industriekauffrau, technisches Design, Immobilien, Modellbau, Marketingkommunikation und Elektronik für Betriebstechnik.

            Besonders spannend war, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Informationen direkt aus erster Hand erhielten – von jungen Menschen für junge Menschen. Die Azubis berichteten offen über ihren Berufsalltag, die täglichen Aufgaben, Herausforderungen und Chancen, die eine Ausbildung mit sich bringt. So bekamen die Jugendlichen einen authentischen Eindruck davon, wie abwechslungsreich und praxisnah die verschiedenen Berufe sind.

            Besonders aktiv wurde es, als die Schülerinnen und Schüler selbst kleine Praxisbeispiele ausprobieren konnten. Sie erlebten hautnah, wie spannend handwerkliche Tätigkeiten, technische Aufgaben oder kreative Projekte im Berufsalltag sein können. Viele nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und wertvolle Tipps für ihre eigene Berufsplanung mitzunehmen.

            Der Besuch der Azubi-Botschafter machte Berufsorientierung für unsere Schule greifbar und motivierte die Schülerinnen und Schüler, sich frühzeitig Gedanken über ihre eigene Zukunft und mögliche Ausbildungswege zu machen.

            Ein großer Dank geht an die IHK Chemnitz und ihre Azubi-Botschafter für ihren engagierten Einsatz, die anschauliche Präsentation der Berufe und die wertvolle Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler.

            Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung für die kommenden Jahrgänge!

          • Infoabend & -nachmittag für Interessierte zur Einschulung 2027/28

          • Die Kooperationsschule Chemnitz lädt alle Eltern und Interessierten für die Einschulung 1. Klasse Schuljahr 2027/2028 ganz herzlich ein. Lernen Sie uns und das besondere pädagogische Konzept unserer Schule, mit den Klassen 1-10, kennen.


            Info-Nachmittag im Rahmen unseres Eltern- & Schüler- (Kinder-) Cafes

            Für Interessierte öffnen wir einen Termin unseres Eltern- & Schüler-Cafes, um unsere Schulgemeinschaft in entspannten Gesprächen bei Kaffee, Kuchen & Co. kennenzulernen.
            Es bedient Sie die Klasse 5b.

            Wann: Montag, 15. Juni 2026, 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
            Wo: Eingangsfoyer/Kooperationsschule, Brauhausstr. 16, 09111 Chemnitz

             


            Info-Abend für interessierte Eltern

            Die Schulleitung lädt alle interessierten Eltern und Erwachsenen bezüglich der Einschulung 1. Klasse ab Schuljahr 2027/2028 zum Info-Abend ganz herzlich ein.

            Wann: Montag, 22. Juni 2026, 18:30 Uhr
            Wo: Aula/Kooperationsschule, Brauhausstr. 16, 09111 Chemnitz


            Es ist keine vorherige Anmeldung notwendig.

          • +++ Die roten Stühle - eine Geschichte aus einer Schule +++

          • Ein ganz normaler Schultag

            Die Schule füllt sich.

            Jacken rascheln, Türen schlagen, Kinderstimmen hallen durch die Flure.
            Hausaufgaben werden herausgeholt, Stifte gesucht, Fragen gestellt.

            Ein gewöhnlicher Schultag beginnt.

            Und mittendrin sind wir.

            Zwei Schulassistenten an der Kooperationsschule Chemnitz.

            Nicole Klug und Sebastian Behr.

             

            * Wir begleiten den Alltag

            Wir sind da, wenn Kinder ankommen und noch nicht bereit für den Unterricht sind.
            Wir sind da, wenn Aufgaben zu schwer wirken.
            Wir sind da, wenn Konflikte entstehen.
            Und wir sind da, wenn einfach jemand gebraucht wird.

            Wir erklären noch einmal in Ruhe.
            Wir strukturieren mit.
            Wir beruhigen.
            Wir motivieren.
            Wir hören zu.

            Manche Kinder brauchen uns kurz.
            Andere über längere Zeit.
            Viele immer wieder.

            Wir sind feste Bezugspersonen im Schulalltag – oft genau dort, wo sonst jemand fehlt.

             

            * Mehr als Unterricht

            Unsere Arbeit findet nicht nur im Klassenraum statt.

            Wir übernehmen Ausfallstunden und betreuen die Schülerinnen und Schüler pädagogisch sinnvoll.

            Wir begleiten Projekte und Klassenfahrten.

            Wir unterstützen bei Wandertagen, Ausflügen, Schwimmen und Eislaufen.

            Wir helfen bei der Berufsorientierung.

            Wir begleiten Arbeitsgemeinschaften und besondere Schulaktionen.

            Wir ermöglichen Dinge, die sonst nicht oder nur schwer stattfinden könnten.


             

            * Die roten Stühle

            Im Schulhaus stehen zwei rote Stühle.

            Sie stehen nicht zufällig dort.

            Sie stehen für uns.

            Für unsere Arbeit.
            Für unsere Unterstützung.
            Für unsere Stellen im Schulalltag.

            Doch sind sie leer.

            Und genau dieses „leer“ ist die Frage, die uns begleitet.

             

            * Ein unsicherer Platz

            Denn unsere Stellen sind befristet.

            Das bedeutet:
            Jedes Jahr ist unklar, ob wir bleiben dürfen.

            Jedes Jahr entscheidet sich neu,
            ob die Unterstützung weitergeht – oder endet.

            Nicht, weil sie nicht gebraucht wird.
            Sondern weil sie politisch befristet ist.

             

            * Wenn Unterstützung wegfällt

            Was würde passieren, wenn wir fehlen?

            Weniger Begleitung im Unterricht.
            Weniger individuelle Unterstützung.
            Weniger Menschen, die Zeit haben zuzuhören.

            Lehrkräfte müssten noch mehr auffangen.
            Kinder hätten weniger verlässliche Ansprechpersonen.

            Und vieles, was heute möglich ist, würde schwieriger werden:

            • Abminderung von Ausfallstunden

            • Arbeitsgemeinschaften

            • individuelle Förderung

            • Begleitung in herausfordernden Situationen

            • Stabilität im Schulalltag

            • Projekte, Ausflüge und Klassenfahrten

            Nicht alles verschwindet sofort.
            Aber vieles wird still weniger.

             

            * Was Schule braucht

            Schule ist heute vielfältiger als früher.

            Kinder bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit:
            unterschiedliche Lernstände, unterschiedliche Lebenssituationen, unterschiedliche Bedürfnisse.

            Das ist Realität im Klassenzimmer.

            Und genau deshalb braucht Schule mehr als Unterricht.

            Sie braucht Menschen:

            Die Zeit haben.
            Die bleiben.
            Die Beziehungen aufbauen.
            Die verlässlich da sind.

             

            * Unsere Botschaft

            Wir erleben täglich, wie wichtig diese Arbeit ist.

            Und wir erleben gleichzeitig, wie unsicher sie ist.

            Darum sagen wir:

            Kinder brauchen Kontinuität.
            Beziehungen brauchen Zeit.
            Gute Schule braucht verlässliche Strukturen.

             

            * Die Frage hinter den Stühlen

            Die roten Stühle stehen deshalb für eine einfache, aber wichtige Frage:

            Was verliert eine Schule,
            wenn die Menschen verschwinden, die sie jeden Tag mittragen?

             

             

            +++ Die roten Stühle +++

            Eine Aktion der Schulassistenten der Kooperationsschule Chemnitz

            Nicole Klug & Sebastian Behr

          • +++ Die roten Stühle auf der Demo +++

          • Die zwei roten Stühle standen früh am Morgen vor der Schule. Heute war der 1. Mai. Die Straßen waren noch ruhig, nur vereinzelte Schritte und Stimmen waren zu hören.
            „Heute gehen wir zum Karl-Marx-Monument“, sagte der erste Stuhl leise.

            Der zweite nickte. „Heute geht es um uns. Um unsere Arbeit.“

            Auf dem Weg dorthin waren sie stiller als sonst. Die Stadt wirkte anders – ernster, aber auch voller Erwartung. „Meinst du, die Menschen und Politiker wissen, wie wichtig unsere Arbeit ist?“, fragte der zweite Stuhl nachdenklich.

            Der erste überlegte kurz. „Ich hoffe es. Aber manchmal habe ich das Gefühl, sie sehen nur das, was laut ist – und nicht das, was leise hilft.“

            Der zweite Stuhl senkte kurz den Blick. „Dabei sind es oft genau die leisen Dinge, die den größten Unterschied machen.“

            Vor dem großen Denkmal hatten sich schon viele Menschen versammelt. Sie hielten Schilder, sprachen miteinander oder hörten Reden zu. Die roten Stühle stellten sich ruhig dazu und schauten sich um.

            Wir sind für die Kinder da“, sagte der erste Stuhl leise. „Wir hören zu, helfen und passen auf. Jeden Tag.“

            Aber manchmal fühlt es sich so an, als würde das nicht genug gesehen werden“, ergänzte der zweite und sah zu den Menschen auf dem Platz.

            Ein leichter Wind wehte über den Platz und ließ Fahnen und Schilder rascheln. Die Stühle rückten ein kleines Stück näher zusammen, als wollten sie sich gegenseitig Mut machen.

            Und trotzdem wird darüber gesprochen, Stellen zu kürzen“, sagte der erste leise.

            Der zweite schüttelte leicht den Kopf. „Das passt nicht zusammen.“

            Nein“, sagte der erste. „Und genau deshalb sind wir heute hier.“

            Damit unsere Arbeit nicht vergessen wird“, antwortete der zweite. „Und damit klar wird, dass wir gebraucht werden.“

            Rundherum wurde weiter gesprochen, diskutiert und zugehört. Manche Menschen nickten, als würden sie verstehen, andere gingen vorbei, ohne lange hinzuschauen.

            Die roten Stühle blickten nach oben zum Denkmal und dachten nach: „Vielleicht hört jemand von den Politikern uns heute. Vielleicht sehen sie, wie wichtig Schulassistenten für die Kinder sind.“

            Am Ende des Tages wurde es ruhiger auf dem Platz. Die Menschen gingen in verschiedene Richtungen zurück in die Stadt.

            Die zwei roten Stühle machten sich ebenfalls auf den Rückweg zur Schule. Die Sonne stand schon tiefer, und lange Schatten lagen auf dem Weg.

            Ich hoffe, dass unsere Arbeit gesehen wird“, sagte der erste Stuhl nachdenklich.

            Und dass die Politiker verstehen: Die Kinder brauchen uns“, antwortete der zweite leise.

            Sie gingen ein Stück schweigend nebeneinander her.

            Dann sagte der erste: „Wir dürfen nicht aufhören, darauf aufmerksam zu machen.“

            Der zweite nickte. „Nein. Denn das, was wir tun, ist wichtig.“

            Vor der Schule blieben sie kurz stehen. Die vertrauten Mauern lagen ruhig im Abendlicht.

            Das dürfen wir nicht verlieren“, sagte der erste.

            Der zweite sah zur Tür, hinter der morgen wieder Kinderstimmen zu hören sein würden. „Und vielleicht“, sagte er leise, „gibt es ja doch Hoffnung.“

            Gemeinsam gingen sie hinein – bereit für einen neuen Tag, und entschlossen, weiter für das einzustehen, was zählt.

             

            Wer möchte, kann am 1. Mai mit uns roten Stühlen mitkommen und gemeinsam ein Zeichen setzen. Wir wollen zeigen, wie wichtig Kinder, Bildung und Schulassistenzen sind – und dass niemand übersehen werden darf, der im Alltag leise, aber verlässlich unterstützt. Denn nur gemeinsam kann man dafür sorgen, dass jede Stimme gehört wird und jede Arbeit den Respekt bekommt, den sie verdient.

             

            Wir treffen uns um 8:45 Uhr bei den roten Stühlen auf dem Platz vor unserem Schulhaus. Von dort aus gehen wir gemeinsam los und schließen uns der Veranstaltung an.

             

            Alle sind willkommen, die mitdenken, mitgehen und mitgestalten möchten.


             

          • +++ In der Schulassistenz +++

          • Die zwei roten Stühle standen neugierig im Flur. Heute war etwas anders als sonst. Irgendetwas lag in der Luft – eine besondere Ruhe, fast so, als würde die Schule für einen Moment leiser atmen.

            Komm mit“, sagte der erste Stuhl leise.

            Gemeinsam rutschten sie langsam durch den langen Flur, vorbei an Klassenzimmern, aus denen gedämpfte Stimmen und gelegentliches Lachen drangen. Sie kannten diese Wege gut – und doch fühlte sich dieser Moment neu an. Schließlich blieben sie vor einer ruhigen Tür stehen.

            Vorsichtig schoben sie sie auf – und staunten.

            Drinnen stand ein kleiner Tisch, daneben ein Regal mit Büchern, Spielen und Materialien. Der Raum war hell, freundlich und aufgeräumt. Es gab genug Platz zum Sitzen, zum Reden, zum Nachdenken. Alles wirkte einladend, fast so, als würde der Raum selbst zuhören können.

            Das ist ja unser Büro!“, flüsterte der zweite Stuhl überrascht.

            Der erste sah sich langsam um. „Ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann.“

            Doch kaum hatten sie sich eingerichtet, schlich sich auch ein anderer Gedanke ein.

            Meinst du…“, begann der zweite zögerlich, „…dass wir hier immer bleiben dürfen?“

            Der erste schwieg einen Moment. „Ich habe gehört, dass vielleicht Stellen gekürzt werden sollen.“

            Die Worte hingen leise im Raum.

            Aber genau solche Orte braucht es doch“, sagte der zweite Stuhl leise. „Wo sollen die Kinder sonst hingehen, wenn sie jemanden brauchen?“

            Beide wurden nachdenklich. Der Raum war so ruhig, so sinnvoll – und doch nicht selbstverständlich.

            In diesem Moment klopfte es an der Tür.

            Ein Kind trat ein, zögerlich, mit gesenktem Blick. Es setzte sich vorsichtig und schwieg erst einmal. Man konnte spüren, dass es etwas auf dem Herzen hatte.

            Die roten Stühle waren ganz still. Sie drängten nicht, stellten keine schnellen Fragen. Sie waren einfach da.

            Nach und nach begann das Kind zu erzählen. Erst leise, dann klarer. Die Worte wurden leichter, die Stimme sicherer. Was eben noch schwer wirkte, bekam langsam Raum und Luft.

            Die Stille im Zimmer fühlte sich nun nicht mehr belastend an, sondern hilfreich – wie ein sicherer Ort.

            Hier können wir helfen, wenn jemand Sorgen hat“, sagte der erste Stuhl leise.

            Und gemeinsam Lösungen finden“, ergänzte der zweite.

            Er beobachtete das Kind genau. „Und manchmal reicht es schon, einfach zuzuhören.“

            Als das Gespräch zu Ende ging, wirkte das Kind erleichtert. Es atmete tiefer, stand auf und schenkte dem Raum – und den Stühlen – ein kleines, ehrliches Lächeln, bevor es zurück in die Klasse ging.

            Die Tür schloss sich leise.

            Die zwei roten Stühle blieben zurück. Für einen Moment sagten sie nichts.

            Siehst du“, sagte der erste schließlich ruhig, „genau dafür sind wir da.“

            Der zweite nickte. „Und genau das darf nicht fehlen.“

            Sie wussten, dass ihre Arbeit oft leise war, unscheinbar vielleicht – aber wichtig. Gerade in diesen stillen Momenten.

            Trotz ihrer Sorgen spürten sie auch etwas anderes: Bedeutung.

            Ein guter Ort zum Zuhören“, sagte der eine nachdenklich.

            Und zum Helfen“, antwortete der andere leise. „Hoffentlich auch morgen noch.“

          • +++ Auf der Schulbaustelle +++

          • Die zwei roten Stühle standen auf dem Schulhof und konnten kaum glauben, was sie sahen. Überall herrschte geschäftiges Treiben: Bagger brummten tief und gleichmäßig, Hämmer klopften im Takt, und Bauarbeiter riefen sich kurze, klare Anweisungen zu. Es war laut, staubig und voller Bewegung – und doch lag eine besondere Aufregung in der Luft.

            Hier entsteht etwas Neues!“, sagte der erste Stuhl staunend und reckte sich ein wenig, um besser sehen zu können.

            Die Schule bekommt einen Anbau“, erklärte der zweite Stuhl mit ruhiger Stimme. „Dann kommen noch mehr Kinder hierher, und alles wird ein bisschen größer.“

            Die beiden schauten sich an. Für einen Moment wurden sie still, als sie darüber nachdachten.

            Mehr Kinder heißt auch mehr Begleitung“, sagte der erste schließlich nachdenklich.

            Genau“, nickte der zweite. Doch diesmal klang seine Stimme etwas unsicherer. „Eigentlich müssten wir dann noch mehr gebraucht werden …“

            Der erste Stuhl zögerte. „Und trotzdem habe ich gehört, dass vielleicht Stellen gekürzt werden sollen.“

            Ein leiser Wind strich über den Schulhof, als würde er die Worte mitnehmen – doch die Sorge blieb.

            Das verstehe ich nicht“, murmelte der zweite. „Wie kann es sein, dass mehr Kinder kommen, aber weniger von uns da sein sollen? Wer hilft ihnen dann? Wer hört zu, wenn es schwierig wird?“

            Beide wurden still. Die Geräusche der Baustelle klangen plötzlich weiter weg. Zwischen all dem Wachsen und Entstehen lag nun auch ein Gefühl von Unsicherheit.

            Neugierig, aber auch ein wenig nachdenklich, rückten sie näher an die Baustelle heran. Überall lagen Holz, Steine und Werkzeuge, und der Geruch von frischem Holz mischte sich mit dem Staub der Erde. Es war ein Ort voller Veränderung – und Veränderungen brachten nicht nur Hoffnung, sondern auch Fragen.

            Plötzlich kamen ein paar Kinder zum Zaun. Ihre Augen funkelten vor Neugier, und sie wollten ein Stück näher an die Baustelle herangehen. Sofort wurden die roten Stühle aufmerksam.

            Bitte Abstand halten, das ist gefährlich“, sagten sie ruhig und bestimmt.

            Die Kinder blieben stehen, nickten und schauten von sicherer Entfernung weiter zu. Die Stühle blieben bei ihnen, wachsam und verlässlich – so wie immer.

            Siehst du“, sagte der erste leise. „Genau dafür sind wir da.“

            Der zweite nickte. „Für die kleinen Momente. Für die Sicherheit. Fürs Dasein.“

            Gemeinsam beobachteten sie, wie nach und nach neue Räume entstanden. Wände wurden aufgestellt, Fensterrahmen eingesetzt, und langsam konnte man erkennen, wo später Klassenräume sein würden.

            Hier wird bald gelernt, gelacht und gespielt“, sagte der erste Stuhl leise.

            Und wir sind mittendrin“, ergänzte der zweite – diesmal mit einem Hauch Entschlossenheit.

            Egal, was kommt“, fügte der erste hinzu, „unsere Arbeit ist wichtig.“

            Der zweite Stuhl richtete sich ein wenig auf. „Vielleicht sehen das nicht alle sofort. Aber ohne uns fehlt etwas.“

            Am Ende des Tages senkte sich die Sonne langsam über den Schulhof. Das laute Treiben wurde leiser, die Maschinen verstummten, und die Baustelle kam zur Ruhe. Ein warmes Licht legte sich über den halbfertigen Anbau.

            Die zwei roten Stühle blickten darauf – auf das Neue, das wuchs, und auf die ungewisse Zukunft, die vor ihnen lag.

            Mehr Platz für Kinder“, sagte der eine leise.

            Der andere antwortete nach einer kurzen Pause: „Und hoffentlich auch genug Platz für uns.“

            Trotz ihrer Sorgen blieben sie stehen – bereit, gebraucht zu werden, bereit zu helfen, und voller leiser Hoffnung, dass ihre Arbeit auch morgen noch ihren festen Platz in der Schule haben wird.

          • +++ Im Lehrerzimmer +++

          • Die zwei roten Stühle standen still im Lehrerzimmer. Sie spitzten ihre „Ohren“ und schauten sich alles genau an. Überall lagen Bücher, Zettel und bunte Stifte. Auf dem großen Tisch dampften Tassen wie kleine Wolken, und an der Wand hingen bunte Stundenpläne wie Schatzkarten.

            Hier planen die Großen ihre Stunden“, flüsterte der erste Stuhl mit leiser Bewunderung.

            Und wir?“, murmelte der zweite Stuhl nachdenklich und ließ seinen Blick durch den Raum wandern.

            Sie fühlten sich gebraucht und wussten, dass ihre Arbeit wichtig für die Schule war. Aber in ihren Herzen nagten leise Sorgen: Wie würde die Zukunft aussehen? Würden sie weiterhin gebraucht werden?

            Der erste Stuhl nickte dem zweiten beruhigend zu, und der zweite erwiderte das Nicken mit einem kleinen, mutigen Lächeln. Gemeinsam begannen sie zu träumen. Von neuen Räumen, die sie vielleicht noch nie gesehen hatten. Von spannenden Ideen, die mit ihnen entstehen würden. Von bunten Projekten, bei denen sie wieder eine wichtige Rolle spielen durften – ganz selbstverständlich, ganz still, und doch unverzichtbar.

            Sie erinnerten sich an all die Tage, an denen sie da gewesen waren: bei hitzigen Diskussionen, bei fröhlichem Lachen, bei stillen Momenten des Nachdenkens. Und je länger sie darüber nachdachten, desto stärker spürten sie es wieder – dieses Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.

            Mit einem leisen, hoffnungsvollen Seufzer richteten sie ihren Blick zur Tür. Langsam öffnete sie sich, und Stimmen drangen herein, lebendig und voller Energie. In diesem Moment wussten die beiden Stühle: Die Schule wartet auf sie. Und ganz gleich, was die Zukunft bringt – sie sind bereit, Neues zu entdecken, zu begleiten und mitzugestalten.

          • +++ In der Schwimmhalle +++

          • Die zwei roten Stühle standen im Flur und beobachteten die Kinder. Heute ging es ins Schwimmbad!
            „Wir begleiten sie den ganzen Weg“, flüsterte der erste Stuhl.

            Die Kinder zogen ihre Jacken an, schnappten sich ihre Taschen und liefen aufgeregt zur Straßenbahn. Die roten Stühle rutschten leise hinterher. Sie achteten darauf, dass alle zusammenblieben, niemand zurückfiel und die Kinder sicher ein- und ausstiegen.

            Gut aufeinander achten“, murmelte der zweite Stuhl, als die Bahn ruckelte und quietschte.

            Im Schwimmbad angekommen, ging es in die Umkleide. Einige Kinder stritten kurz darüber, wer zuerst in die Kabine durfte. Die roten Stühle schoben sich dazwischen und sagten freundlich: „Teilt euch auf, dann klappt alles besser!“ Bald lachten die Kinder wieder und halfen einander beim Umziehen.

            Dann gingen alle gemeinsam in die Schwimmhalle. Die roten Stühle standen am Beckenrand und verfolgten den Unterricht. Die Schwimmlehrerin erklärte die Übungen, und die Kinder hörten aufmerksam zu. Manche waren noch vorsichtig, andere schon mutiger im Wasser. Alle übten fleißig und hielten sich an die Regeln.

            Geschafft!“, murmelte der erste Stuhl zufrieden, als alles vorbei war – stolz darauf, dass sie auf dem ganzen Weg für Sicherheit und Gemeinschaft gesorgt hatten.

          • +++ Im Werkraum +++

          • Die zwei roten Stühle standen am Rand des Werkraums und sahen sich um. Überall lagen Holzstücke, Farben und Pinsel. „Hier können die Kinder ihre Ideen in die Wirklichkeit bringen“, flüsterte der erste Stuhl.

            Ein Kind hielt ein zerbrochenes Holzstück in der Hand. „Ich weiß nicht, wie ich das reparieren soll“, sagte es leise.

            Die roten Stühle rückten ein Stück näher. „Schau genau, was passiert ist“, murmelte der zweite Stuhl. „Vielleicht hilft ein bisschen Kleber oder eine neue Idee.“

            Vorsichtig probierte das Kind es aus. Die Stühle passten auf, dass niemand sich verletzte und jeder den Raum sicher nutzen konnte. Bald hatte das Holzstück wieder Form – und das Kind strahlte vor Stolz.

            In einer anderen Ecke streiten zwei Kinder, welches Projekt zuerst gebaut werden darf. Die roten Stühle schoben sich sanft dazwischen: „Teilt euch die Materialien, dann hat jeder Spaß.“

            Am Ende der Stunde standen die Kinder stolz neben ihren Werken.
            „Heute haben wir geholfen, Ideen zu verwirklichen“, sagte der erste Stuhl.
            „Und dafür gesorgt, dass alle sicher und glücklich arbeiten konnten“, ergänzte der zweite.

          • +++ Die roten Stühle im Fernsehen +++

          • Liebe Schulgemeinschaft,

            am Dienstag (14.04.) war ein Team von Sachsen Fernsehen bei uns an der Schule und hat über die Aktion „Die roten Stühle“ berichtet.

            Den Beitrag könnt ihr euch hier anschauen und gern mit Freunden, Familie und allen teilen, die sich dafür interessieren:

            https://www.sachsen-fernsehen.de/mediathek/video/rotstift-im-klassenzimmer-schulassistenz-in-chemnitzer-kooperationsschule-auf-der-kippe-2/

            Außerdem ziehen die zwei roten Stühle am 1. Mai (Tag der Arbeit) weiter: zuerst zum Karl-Marx-Monument und anschließend zum Neumarkt.

            Wenn ihr dabei sein möchtet, kommt gern mit! Wir treffen uns um 8:45 Uhr auf dem Vorplatz der Kooperationsschule und starten von dort gemeinsam.

            Gerade in unsicheren Zeiten wollen wir ein Zeichen setzen: Wir sind viele, wir sind laut und wir halten zusammen.

            Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

          • +++ Auf dem Schulhof +++

          • Die zwei roten Stühle standen am Rand des Schulhofs und beobachteten die Kinder. Es war Pause. Überall wurde gelacht, gerannt und gespielt. „Hier lernen die Kinder auf eine andere Art“, sagte der erste Stuhl.

            Ein paar Kinder spielten Fangen, andere saßen zusammen und erzählten. Plötzlich gab es Streit beim Fußballspiel. „Das war kein Tor!“, rief ein Kind. Die Stimmen wurden lauter.

            Die roten Stühle rückten näher heran. „Hört einander zu“, sagten sie ruhig. „Was ist passiert?“ Die Kinder erklärten ihre Sicht, und gemeinsam fanden sie eine Lösung. Bald rollte der Ball wieder – und alle spielten weiter.

            In einer Ecke stand ein Kind allein. Die Stühle bemerkten es sofort. „Manchmal braucht jemand nur eine Einladung“, flüsterte der zweite Stuhl. Kurz darauf wurde das Kind von den anderen ins Spiel geholt.

            Als die Pause endete, liefen die Kinder fröhlich zurück ins Schulhaus. Die zwei roten Stühle blieben noch einen Moment stehen.

            So viel gelernt – ganz ohne Hefte“, sagte der erste Stuhl.
            „Ja“, antwortete der zweite, „über Freundschaft, Fairness und Miteinander.“

          • +++ In der Oberschule +++

          • Die zwei roten Stühle standen am Rand eines Klassenraums in der Oberschule. Die Stimmung war konzentriert, aber auch ein wenig unruhig.
            „Hier geht es nicht nur ums Lernen, sondern auch ums Erwachsenwerden“, sagte der erste Stuhl leise.

            Sie rückten ein Stück näher. Einige Schüler arbeiteten vertieft an ihren Aufgaben, andere blickten noch unsicher auf ihre Blätter oder suchten Hilfe bei ihren Mitschülern. „Manchmal brauchen sie einfach jemanden, der ihnen zutraut, dass sie es schaffen“, meinte der zweite Stuhl.

            Plötzlich wurde es lauter. Zwei Schüler gerieten in eine Diskussion, die schnell hitzig wurde. Die roten Stühle schoben sich ruhig dazwischen. „Hört einander zu“, sagten sie gelassen. „Jede Meinung zählt.“ Nach einem Moment wurden die Stimmen leiser, und die beiden fanden einen Weg, weiterzuarbeiten.

            Im Verlauf der Stunde kehrte mehr Ruhe ein. Man hörte nur noch Stifte, die über Papier kratzten, und leises Blättern. Einige Schüler nickten sich sogar gegenseitig ermutigend zu.

            Am Ende der Stunde packten alle ihre Sachen zusammen. Die Atmosphäre war ruhiger, fast zufrieden.

            Heute ging es um mehr als nur den Stoff“, sagte der erste Stuhl.
            „Ja“, antwortete der zweite, „um Respekt, Vertrauen und den eigenen Weg.“

          • +++ In der Turnhalle +++

          • Die zwei roten Stühle standen im Flur und lauschten neugierig durch die Tür. Heute ging es in die Turnhalle!
            „Hier können die Kinder toben und neue Sachen ausprobieren“, flüsterte der erste Stuhl.

            Vorsichtig rutschten sie hinterher, während die Kinder schon ihre Sportbeutel auspackten und ihre Hallenschuhe anzogen. Es raschelte, klapperte und überall war aufgeregtes Gemurmel zu hören. Hüpfen, klettern, balancieren – die Turnhalle füllte sich mit Bewegung und Lachen. „Wow, sie springen so hoch!“, staunte der zweite Stuhl, als ein Kind mit Anlauf über die Matte sprang.

            Ein paar Kinder spielten Brennball und rannten kreuz und quer über die Fläche, andere übten kleine Turnübungen an den Bänken oder versuchten sich am Balancieren auf schmalen Kästen. Manche waren noch etwas unsicher, hielten sich aber mutig aneinander fest. Die roten Stühle achteten aufmerksam darauf, dass niemand stolperte und alle sicher Spaß hatten.

            Am Ende der Stunde atmeten die Kinder tief durch, ihre Gesichter strahlten vor Freude und ein bisschen Erschöpfung. Die zwei roten Stühle rutschten zufrieden zurück in ihre Ecke.
            „Heute war ein richtig aufregender Tag“, murmelte der erste. „Und ganz schön anstrengend“, fügte der zweite leise hinzu.